UI-Sollmodell – ferrite.fm Signal Flow View
Status: Entwurf / Arbeitsgrundlage
Zweck: Neuer zusätzlicher UI-View neben der bestehenden Control-Plane-Oberfläche
Arbeitsname: Flow View
1. Zielbild
Der neue View soll nicht die bestehende UI sofort ersetzen, sondern eine zweite, domänengerechtere Hauptansicht für professionelle Broadcast- und Signalpfad-Arbeit liefern.
Die Grundidee:
- Statt primär Formulare, Panels und technische Gruppierungen zu zeigen, visualisiert der View den realen Signalfluss der Applikation.
- Das UI wird damit näher an Broadcast-, Routing-, Audio- und DSP-Systemen.
- Der Nutzer soll auf einen Blick sehen:
- wo sich das Signal gerade befindet,
- welche Stufe gesund / degradiert / fehlerhaft / inaktiv ist,
- welches Modul welchen Einfluss auf das On-Air-Signal hat,
- wo eine Störung tatsächlich sitzt,
- und wo man für Eingriffe klicken muss.
Kurzform:
Weniger Settings-App, mehr Signal- und Sendeweg-Konsole.
2. Produktprinzipien
2.1 Operator-first
Der View muss innerhalb von 1–2 Sekunden lesbar sein.
Keine dekorative Technikgrafik, kein animiertes Spielzeug, kein “Dashboard um des Dashboards willen”.
2.2 Systemmodell statt Menüstruktur
Die Oberfläche bildet nicht zuerst Menüpunkte ab, sondern die tatsächliche Kette:
Input → Buffer/Ingest → Audio → Processing → Stereo/RDS/MPX → TX
2.3 Status ist primär, Settings sekundär
Die erste Funktion des Views ist Verstehen und Überwachen.
Die zweite Funktion ist Eingreifen.
Darum gilt:
- Farbe und Form zeigen Zustand.
- Hover erklärt.
- Click öffnet Steuerung.
2.4 Bestehende UI bleibt erhalten
Die aktuelle tab-basierte Oberfläche bleibt vorerst als:
- Detailansicht
- Fallback
- Vollkonfigurationsraum
- Diagnose-/Engineering-Oberfläche
Der neue Flow View ist also ein zusätzlicher View, kein sofortiger kompletter Ersatz.
3. Hauptnutzen des Views
Der View soll drei Dinge gleichzeitig leisten:
-
Observability
Wo steht das System? Welche Stufe ist gesund? Was ist degradet? Wo liegt der Fehler?
-
Navigation
Klick auf ein Modul führt direkt zur passenden Steuerung, statt Tabs/Panels suchen zu müssen.
-
Control
Häufige und domänennah passende Eingriffe können direkt am jeweiligen Modul stattfinden.
4. Platz im Produkt
Top-Level-Position
Empfohlene Tabs / Hauptviews:
Flow
Control
Diagnostics
Activity
Dabei gilt:
- Flow = Hauptansicht für Operatoren und für systemisches Verständnis
- Control = Form-/Panel-basierte Bearbeitung und Vollkonfiguration
- Diagnostics = tiefe Runtime-/Health-/Audit-Ansicht
- Activity = Logs / Historie
Der neue View soll also idealerweise als erster oder linker Haupttab erscheinen.
5. Grundlayout des Flow Views
5.1 Grundstruktur
Der View besteht aus vier Zonen:
A. Top Status Bar
Persistente Betriebsleiste mit:
- Markenname
ferrite.fm
- TX-Status (
ON AIR, OFF AIR, DEGRADED, FAULT)
- Frequency (Applied / Target)
- Connection / Control-Plane-Status
- Last issue / active alarm
- Emergency Actions (
Stop TX, Reset Fault)
B. Horizontale Signalfluss-Zeile
Die zentrale Fläche des Views.
Hier liegen die Module als horizontale Pipeline mit Verbindungsstrecken dazwischen.
C. Detail / Popover-Ebene
Nicht dauerhaft offen. Öffnet sich:
- per Hover als kompakte Statusblase
- per Klick als interaktiver Popover / Inspector
D. Optionaler Bottom Strip / Runtime Summary
Schmale sekundäre Leiste für:
- aktive Warnings
- Queue Health
- Ingest state
- last change
- runtime age
6. Die Module im Signalfluss
Der Flow View soll echte, betrieblich relevante Knoten zeigen.
Keine dekorativen Zwischenboxen.
Empfohlene Basiskette:
- Source
- Ingest / Buffer
- Audio
- Processing
- Stereo
- RDS
- Composite / MPX
- TX / RF
6.1 Source
Bedeutung: Ursprungsquelle des Programmsignals.
Mögliche Zustände:
- no source / idle
- connected
- reconnecting
- missing
- blocked
Beispiele für Daten:
ingest.kind
- active origin / URL / stream name
- stream title (falls relevant)
- transport / codec
- connected / disconnected
Popover-Steuerung:
- Source kind
- Source URL / stream target
- Decoder mode
- grundlegende source-spezifische Optionen
- Link zur vollen Ingest-Konfiguration
6.2 Ingest / Buffer
Bedeutung: Annahme, Vorpufferung, Runtime-Stabilisierung.
Mögliche Zustände:
- healthy
- low buffer
- write blocked
- reconnecting
- stalled
- critical
Beispiele für Daten:
- prebuffer state
- buffered seconds
- reconnect count
- source state
- runtime state
- last chunk time
Popover-Steuerung:
- Prebuffer
- reconnect settings
- ggf. source-related runtime controls
- Link zu tiefer Diagnose
6.3 Audio
Bedeutung: Programmaudio-Grundparameter vor Stereo-/MPX-Pfaden.
Mögliche Zustände:
- active
- tone mode active
- muted / no input
- warning if gain/levels suspicious
Beispiele für Daten:
- input gain
- tone left / right / amplitude
- source activity summary
Popover-Steuerung:
- input gain
- tone controls
- ggf. source audio mode
6.4 Processing
Bedeutung: Eingriffe in Klangbearbeitung und Compliance-nahe Audio-/Processing-Stufen.
Mögliche Zustände:
- healthy
- limiter active
- compliance pending restart
- clipper active
- warning if inconsistent config/runtime impact exists
Beispiele für Daten:
- limiter enabled / ceiling
- pre-emphasis
- BS.412 enabled
- composite clipper enabled / iterations / knee / lookahead
Popover-Steuerung:
- limiter
- ceiling
- pre-emphasis
- compliance settings
- composite clipper settings
6.5 Stereo
Bedeutung: Stereo-Multiplex-Aufbereitung.
Mögliche Zustände:
- stereo on
- mono / stereo disabled
- pilot warning
- degraded if stereo mode or pilot abnormal
Beispiele für Daten:
- stereo enabled
- stereo mode
- pilot level
Popover-Steuerung:
- stereo on/off
- stereo mode
- pilot level
6.6 RDS
Bedeutung: Metadaten- und RDS-Subsystem.
Mögliche Zustände:
- active
- disabled
- active text relay
- degraded if metadata mismatch / relay issue / config inconsistency
Beispiele für Daten:
- RDS enabled
- PI / PTY
- PS / RadioText
- TP / TA
- active on-air text
- RDS2 summary if enabled
Popover-Steuerung:
- enable/disable
- PI / PTY
- PS / RT
- TP / TA
- RDS features shortcut
6.7 Composite / MPX
Bedeutung: Endstufe des zusammengesetzten Multiplexsignals vor TX.
Mögliche Zustände:
- healthy
- high injection
- compliance risk
- degraded if MPX gain / injection values suspicious
Beispiele für Daten:
- pilot level
- RDS injection
- MPX gain
- clipper state
- BS.412 state
Popover-Steuerung:
- pilot
- RDS injection
- MPX gain
- clipper toggle shortcut
6.8 TX / RF
Bedeutung: Ausgang / SDR / Sendezustand.
Mögliche Zustände:
- on air
- idle
- arming
n- degraded
- muted
- faulted
- stopping
Beispiele für Daten:
- applied frequency
- desired frequency
- runtime state
- queue health
- underruns
- last fault
- backend / driver
Popover-Steuerung:
- start / stop TX
- reset fault
- frequency
- quick runtime summary
7. Statusmodell
Farben und Zustände müssen über alle Module konsistent sein.
7.1 Primäre Modulzustände
- Green → active / healthy / normal
- Amber → degraded / warning / pending / attention needed
- Red → fault / error / blocked / disconnected in fault-relevant stage
- Gray → disabled / bypassed / inactive / not configured
- Blue outline → selected / focused in UI
7.2 Zustandslogik
Nicht jedes Modul nutzt dieselben Regeln, aber dieselbe Farbe bedeutet denselben operativen Charakter.
Beispiele:
- Source disconnected = rot, wenn ingest erwartet wird
- RDS disabled = grau, nicht rot
- TX idle = grau oder neutral, nicht rot
- queue critical = rot
- restart required = amber indicator, aber nicht automatisch roter Modulstatus
7.3 Zusätzliche Marker
Neben der Grundfarbe kann ein Modul kleine sekundäre Marker tragen:
pending indicator
restart required
reload required
draft exists
Diese Marker sollen aber klein und sekundär bleiben.
8. Hover-Verhalten
Hover soll eine kompakte Statusblase öffnen.
Prinzipien
- Schnell erfassbar
- Kein Formular
- Kein Scrollmonster
- Max. 5–7 Zeilen
- Klare Typografie
Inhalt pro Hover-Blase
- Modulname
- Zustand in Klartext
- 2–5 wichtigste Metriken / Werte
- optional letzter Hinweis / letzter Fehler
- evtl. Zeitbezug (
updated 4s ago)
Beispiel RDS Hover
- RDS
- Status: Active
- PI: BEEF
- PS: FERRITE
- RT: Now playing ...
- TP/TA: off / off
- updated 2s ago
Beispiel TX Hover
- TX / RF
- State: Running
- Applied: 99.5 MHz
- Target: 99.5 MHz
- Queue: normal (67%)
- Underruns: 0
- Runtime age: 18m
9. Click-Verhalten / Popover
Ein Klick auf ein Modul öffnet einen Popover / Inspector, nicht sofort ein Fullscreen-Modal.
9.1 Ziel
- Schnell editierbare Kernparameter
- Kontext bleibt sichtbar
- Fokus bleibt auf dem Signalfluss
9.2 Struktur des Popovers
- Modulname + Statuskopf
- kleine Summary
- relevante Einstellfelder
- Apply-/Action-Bereich
- Link / Button zu “Open full controls”
9.3 Regeln
- Nur die wichtigsten Bedienelemente inline
- Tiefe Spezialkonfiguration weiter in der bestehenden Control-View
- Kritische Aktionen klar trennen
Beispiele
TX Popover
- Start TX / Stop TX
- Reset Fault
- Frequency field
- Applied / target summary
RDS Popover
- Enable RDS
- PI
- PTY
- PS
- RT
- TP/TA
Processing Popover
- Limiter on/off
- Ceiling
- Pre-emphasis
- BS.412 on/off
- Composite clipper toggle
10. Navigations- und Wechselmodell
Der Flow View soll sich nicht isoliert anfühlen.
Jedes Modul kann zusätzlich einen Übergang in die bestehende UI bieten:
Open full controls
Open diagnostics
Open ingest panel
- direkter Link zum entsprechenden Tab bzw. Panel der bestehenden Detail-UI
So wird der Flow View zur Primärnavigation, ohne alles selbst lösen zu müssen.
Festlegung
Popover bleiben Quick Control und sollen bewusst flach bleiben. Für tiefere Arbeit gibt es immer einen direkten Sprung in die bestehende Detail-UI an die passende Stelle.
11. Visual Language
11.1 Stilprinzipien
- nüchtern
- präzise
- professionell
- ruhig
- hohe Informationsdichte ohne Chaos
11.2 Look & Feel
- heller bis neutraler Hintergrund bleibt möglich
- weniger Card-Sammlung, mehr zusammenhängende technische Arbeitsfläche
- Module als klar definierte Knoten mit Verbindungslinien
- Verbindungslinien dezent, aber lesbar
- Symbole sachlich und funktional, nicht verspielt
11.3 Symbolik
Jedes Modul erhält ein einfaches, wiedererkennbares Icon, z. B.:
- Source → Stecker / Input / Antenne / Link
- Buffer → Stack / Queue / Reservoir
- Audio → Waveform / Fader
- Processing → Filter / dynamics / knob cluster
- Stereo → linked channels / L-R icon
- RDS → text / metadata / broadcast tag
- Composite → multiplex / spectrum-like icon
- TX → antenna / RF output
Wichtig:
Icons unterstützen, ersetzen aber nie die Lesbarkeit.
12. Responsive Verhalten
Der View ist primär Desktop-/Operator-first.
Mobile ist sekundär, aber nicht ignoriert.
Desktop
- horizontale Kette in einer Zeile
- Popover seitlich / unterhalb des aktiven Moduls
Tablet / kleinere Fenster
- Kette darf umbrechen in 2 Zeilen, aber logisch lesbar bleiben
- Verbindungslogik optisch erhalten
Mobile
- keine ambitionierte Vollsimulation der Horizontalkonsole
- stattdessen vereinfachte vertikale Step-Ansicht
- Hover-Konzept wird zu Tap-Details
13. Technische Datenquellen
Der View soll möglichst aus bereits vorhandenen Daten gespeist werden.
Bereits vorhanden / nutzbar
/status
/runtime
/config
- bestehende Draft-/Apply-Logik in
ui.html
Erwartete Zuordnung
- Source / Ingest / Buffer ←
runtime.ingest, config.ingest
- Audio / Processing / Stereo / RDS / MPX ←
config, runtime.engine, teilweise status
- TX / RF ←
runtime.engine, runtime.driver, status
Wichtige Designregel
Der View darf zunächst read-mostly + selectively writable sein.
Nicht alles muss in Version 1 voll editierbar sein.
14. MVP-Scope
Für eine erste brauchbare Version reichen:
Muss enthalten
- neuer
Flow-Tab
- horizontale Modulkette
- Statusfarben pro Modul
- Hover-Details pro Modul
- Click öffnet kompakten Popover
- pro Modul 1–3 relevante Kernaktionen
- klare Verbindung zur bestehenden Control-Ansicht
Darf zunächst fehlen
- hochkomplexe Inline-Editoren
- Drag & Drop
- Mini-Sparklines in jedem Modul
- Animationen entlang des Flows
- komplette Mobile-Perfektion
15. Anti-Ziele
Der Flow View soll nicht werden:
- eine dekorative Netzwerkgraph-Spielerei
- eine überanimierte “wow”-Fläche
- ein unlesbares Technikposter
- ein Vollersatz für jede Detailkonfiguration in Version 1
- eine Oberfläche, bei der Farbe das einzige Statussignal ist
16. Nächste Umsetzungsstufe
Stufe 1 — UX-Skelett
- neuen Tab
Flow anlegen
- statische Modulkette rendern
- Icons + Titel + Statusfarben
- ausgewählte Runtime-/Config-Werte anbinden
Stufe 2 — Interaktion
- Hover-Bubbles
- Click-Popover
- Quick actions für TX / RDS / Frequency / Source
Stufe 3 — Integration
- Draft-/Apply-Mechanik für Kernmodule
- Übergänge zu bestehender Detail-UI
- sauberer Pending-/Restart-/Reload-Status
Stufe 4 — Broadcast-Polish
- strengere visuelle Hierarchie
- Alarm-Layer
- optional Operator-/Engineering-Abstufung
17. Getroffene Designentscheidungen
17.1 Stereo und RDS
Entscheidung: Stereo und RDS werden als getrennte Knoten dargestellt.
Begründung:
- fachlich klarer
- RDS bleibt als eigenes Broadcast-Subsystem sichtbar
- Fehlerursachen werden präziser lesbar
- passt besser zu einer professionellen Broadcast-/Signalpfad-Sicht
17.2 Composite / MPX
Entscheidung: Composite / MPX wird als eigener Knoten dargestellt.
Begründung:
- Broadcast-technisch zentrale Stufe
- trennt Audio-/Processing-Welt sauber von der Multiplex-/Deviation-Ebene
- macht Pilot, RDS-Injection, MPX Gain und Composite-Verhalten sichtbar an der richtigen Stelle
17.3 Popover-Tiefe
Entscheidung: Popover bleiben Quick Control.
Regel:
- wenige Kernaktionen / Kernfelder direkt im Popover
- keine Vollkonfiguration im Flow View
- tiefe Bearbeitung erfolgt über direkten Link in den passenden Tab bzw. das passende Panel der bestehenden Detail-UI
17.4 Globaler Alarm-Banner
Entscheidung: Ein globaler Alarm-Banner oberhalb des Flows ist sinnvoll, aber nur kontextuell sichtbar.
Regel:
- sichtbar bei aktiven Faults / relevanten Degraded-Zuständen / betrieblich relevanten Warnings
- nicht als permanentes Alarmband
- kompakt, klar, operator-first
17.5 Stil
Entscheidung: Der View wird technisch-klar mit leichter visueller Abstraktion umgesetzt.
Regel:
- echte Modulnamen
- echte Signalpfad-Logik
- präzise Zustände
- nüchterne, moderne technische Konsole statt Spielerei oder retro-technischer Härte
18. Festgelegte Architektur für die erste Realisierung
Empfehlung für die erste Realisierung:
- eigener
Flow-Tab
- acht klare Knoten
- strikte Statusfarben
- Hover für Status
- Click für kleine Popover
- Popover als Quick Control
- direkter Link in passende Detail-Tabs/Panels
- globaler Alarm-Banner nur bei Relevanz
- bestehende UI bleibt Vollkonfigurations-/Fallback-Ebene
Festgelegte Modulkette
Source
Ingest / Buffer
Audio
Processing
Stereo
RDS
Composite / MPX
TX / RF
Das ist der pragmatischste Weg zu einer professionelleren Broadcast-Oberfläche, ohne die vorhandene UI sofort wegzuwerfen.
19. Konkretes Modul- und Wireframe-Schema
Dieser Abschnitt definiert den ersten baubaren MVP des Flow Views.
19.1 Gesamt-Wireframe
Obere Leiste
Von links nach rechts:
ferrite.fm Wortmarke / Produktname
- globaler TX-Zustand
- Applied / Target Frequency
- Source Summary
- Active Alarm / Warning Banner (nur wenn relevant)
- Emergency Actions (
Stop TX, Reset Fault)
Flow-Zeile
Eine horizontale Kette mit 8 Modulknoten.
Jeder Knoten besitzt:
- Icon
- Namen
- Statusfarbe
- 1 kurze Sekundärzeile
- Hover-Bubble
- Click-Popover
Verbindungssegmente
Zwischen den Knoten liegen simple horizontale Linien / Segmente.
Optional können Segmente dieselbe Statusfarbe wie der nachfolgende Knoten aufnehmen oder neutral bleiben. Für MVP besser neutral und ruhig halten.
Untere Sekundärzone
Schmale Zeile für:
- queue health
- ingest state
- runtime age
- last update
Keine große zweite Dashboard-Wand. Nur kompakte Betriebszusammenfassung.
19.2 Knoten-Spezifikation
A. Source
Icon
- Input / link / connector symbol
Primärlabel
Sekundärzeile
- aktiver Typ, z. B.
icecast, srt, aes67, stdin, http-raw, none
Primärstatuslogik
- green → connected / active source
- amber → reconnecting / degraded
- red → source expected but disconnected / failed
- gray → no source / none configured
Hover-Inhalt
- Source kind
- Origin / endpoint / stream name
- Transport / codec (falls verfügbar)
- Connection state
- Reconnect count / last error (falls vorhanden)
Quick-Control-Popover
- source kind (read-only oder einfacher selector nur wenn sinnvoll)
- URL / endpoint (wenn einfache Bearbeitung vertretbar)
- decoder mode (bei icecast)
- reconnect enabled
- Button:
Open Input details
Linkziel im Detail-UI
- Tab:
Ingest
- Fokus:
Ingest Config
B. Ingest / Buffer
Icon
- queue / buffer / stacked blocks
Primärlabel
Sekundärzeile
- z. B.
1.5s buffered, prebuffering, write blocked, healthy
Primärstatuslogik
- green → healthy ingest runtime
- amber → low buffer / reconnecting / prebuffering / delayed
- red → critical / stalled / write blocked with active fault relevance
- gray → ingest inactive
Hover-Inhalt
- Runtime state
- Buffered seconds
- Prebuffer state
- Last chunk age
- Reconnect count
- Write blocked yes/no
Quick-Control-Popover
- prebuffer ms
- reconnect enabled
- initial/max backoff
- Button:
Open Ingest config
- Button:
Open Diagnostics
Linkziel im Detail-UI
- Tab:
Ingest
- Fokus:
Ingest Config
C. Audio
Icon
Primärlabel
Sekundärzeile
- z. B.
gain 1.00, tones off, tones active
Primärstatuslogik
- green → active / healthy
- amber → unusual tone mode / suspicious gain / weak signal condition
- red → no usable audio in relevant runtime state
- gray → inactive / no source
Hover-Inhalt
- input gain
- tone left/right
- tone amplitude
- audio activity summary
Quick-Control-Popover
- input gain
- tone left
- tone right
- tone amplitude
- Button:
Open Audio controls
Linkziel im Detail-UI
- Tab:
TX Control
- Fokus:
Audio & Drive
D. Processing
Icon
- filter / dynamics / processor block
Primärlabel
Sekundärzeile
- z. B.
limiter on, pre-emphasis 50µs, BS.412 off
Primärstatuslogik
- green → healthy / nominal
- amber → restart required / compliance attention / unusual setting combination
- red → critical processing/compliance state (nur falls wirklich fault-relevant)
- gray → inactive / bypassed if such mode exists
Hover-Inhalt
- limiter on/off + ceiling
- pre-emphasis
- BS.412 enabled + threshold
- clipper enabled summary
Quick-Control-Popover
- limiter enabled
- limiter ceiling
- pre-emphasis
- BS.412 enabled
- Button:
Open Processing controls
Linkziel im Detail-UI
- Tab:
TX Control
- Fokus:
Audio & Drive oder MPX Compliance
E. Stereo
Icon
- linked L/R or stereo channels icon
Primärlabel
Sekundärzeile
- z. B.
DSB, stereo on, mono
Primärstatuslogik
- green → stereo enabled and healthy
- amber → non-default mode / pilot attention / pending state
- gray → stereo disabled / mono
- red → only if runtime actually indicates a fault-worthy stereo stage problem
Hover-Inhalt
- stereo enabled
- stereo mode
- pilot level
Quick-Control-Popover
- stereo enabled
- stereo mode
- pilot level
- Button:
Open Stereo controls
Linkziel im Detail-UI
- Tab:
TX Control
- Fokus:
Switches
F. RDS
Icon
- metadata / text / radio-data symbol
Primärlabel
Sekundärzeile
- z. B.
PS FERRITE, RT active, disabled
Primärstatuslogik
- green → enabled and active
- amber → enabled but metadata stale / pending / mixed runtime impact / relay mismatch
- gray → disabled
- red → only if a real operational RDS fault state is surfaced
Hover-Inhalt
- enabled / disabled
- PI
- PTY
- PS
- active RT
- TP / TA
- RDS2 summary if applicable
Quick-Control-Popover
- enable RDS
- PI
- PTY
- PS
- RT
- TP / TA
- Button:
Open RDS details
Linkziel im Detail-UI
- Tab:
RDS
- Fokus:
Station Identity or On-Air Text
G. Composite / MPX
Icon
- multiplex / layered-spectrum symbol
Primärlabel
Sekundärzeile
- z. B.
pilot 9%, RDS 4%, mpx 1.00
Primärstatuslogik
- green → nominal multiplex state
- amber → high injection / compliance attention / restart pending / unusual MPX values
- red → critical compliance or composite issue if surfaced
- gray → inactive when TX chain inactive
Hover-Inhalt
- pilot level
- RDS injection
- MPX gain
- composite clipper state
- BS.412 state
Quick-Control-Popover
- pilot level
- RDS injection
- MPX gain
- clipper enabled shortcut
- Button:
Open MPX controls
Linkziel im Detail-UI
- Tab:
TX Control or RDS
- Fokus:
MPX Compliance or Injection Levels
H. TX / RF
Icon
- antenna / RF output / transmitter symbol
Primärlabel
Sekundärzeile
- z. B.
99.5 MHz, ON AIR, idle, faulted
Primärstatuslogik
- green → running / on air
- amber → arming / degraded / muted / stopping
- red → faulted
- gray → idle / off air
Hover-Inhalt
- runtime state
- applied frequency
- target frequency
- queue health
- underruns
- backend / driver
- last fault summary
Quick-Control-Popover
- start TX / stop TX
- reset fault
- frequency
- refresh runtime
- Button:
Open TX control
Linkziel im Detail-UI
- Tab:
Overview or TX Control
- Fokus:
Frequency / Hero area
19.3 Globale Interaktion
Hover
- Öffnet kompakte Bubble
- bubble schließt automatisch beim Verlassen
- kein interaktives Formular im Hover
Click
- öffnet Popover am Knoten
- nur ein Popover gleichzeitig offen
- Klick außerhalb schließt Popover
- ESC schließt Popover
Statusbanner
- erscheint oberhalb des Flows nur bei Relevanz
- enthält Severity + Kurztext + optionalen Deep-Link
19.4 MVP-Bauplan
Phase MVP-1
- statischer
Flow-Tab
- acht Knoten
- Statusfarben
- Sekundärzeilen
- read-only Hover-Bubbles
Phase MVP-2
- interaktive Popover
- erste Quick Controls für TX, RDS, Source, Processing
- Deep-Links in bestehende Tabs/Panels
Phase MVP-3
- Draft-/Apply-Anbindung
- konsistente Pending-/Restart-/Reload-Marker
- Alarm-Banner